Kartoffelsalat mit Sumach: Ein Rezept für Genuss!

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Kartoffelsalat mit Sumach: Ein Rezept für Genuss!
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Als ich das erste Mal an einem lauen Sommerabend im Garten meiner Eltern saß, roch es plötzlich nach frisch gekochten Kartoffeln, die in einem großen Topf vor sich hin blubberten. Der Duft von Olivenöl, das leise zischt, sobald es die heißen Kartoffelstücke berührt, vermischte sich mit einem Hauch von süß-saurer Frische, die ich nicht sofort zuordnen konnte. Ich blickte auf den Tisch, wo meine Großmutter bereits ein kleines Glas mit rubinrotem Pulver bereit hielt – Sumach, ein Gewürz, das ich bis heute nur aus fernen Küchen kannte. Der Moment, in dem sie das Pulver über den warmen Salat streute, ließ die Luft knistern, als ob ein Geheimnis gerade enthüllt worden wäre.

Dieses Gericht ist nicht einfach nur ein Kartoffelsalat, es ist eine kleine Reise durch Geschmack, Textur und Erinnerung. Die leicht säuerliche Note des Apfelessigs trifft auf die erdige Süße der festkochenden Kartoffeln, während das Sumach einen zitronigen, fast rauchigen Akzent setzt, der das Ganze auf ein völlig neues Level hebt. Stell dir vor, du beißt in eine warme, goldgelbe Kartoffelscheibe, die außen leicht knusprig ist und innen butterweich, während die frische Petersilie und die süßen Kirschtomaten ein farbenfrohes Kontrastspiel bieten. Das Ergebnis ist ein Salat, der sowohl als Beilage zu Grillfleisch als auch als eigenständige, leichte Mahlzeit begeistert.

Doch das ist noch nicht alles: Ich habe im Laufe der Jahre ein paar Tricks entdeckt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Kartoffelsalat ausmachen. Zum Beispiel gibt es einen kleinen, aber entscheidenden Schritt, bei dem das richtige Timing das Aroma intensiviert – und das ist ein Geheimnis, das ich erst vor Kurzem perfektioniert habe. Außerdem gibt es ein oft übersehenes Detail beim Schneiden der Zwiebel, das den Geschmack mildert, ohne die Schärfe komplett zu verlieren. All das und noch viel mehr warten darauf, von dir entdeckt zu werden.

Hier kommt das Wichtigste: Du bekommst nicht nur ein Rezept, sondern eine komplette Anleitung, die dich von der Auswahl der besten Kartoffeln bis zum letzten Bissen begleitet. Und das Beste daran? Du wirst sehen, wie deine Familie und Freunde begeistert nach dem zweiten Teller fragen – vielleicht sogar nach dem dritten. Also, lass uns keine Zeit verlieren. Hier kommt das komplette Rezept – und vertrau mir, es wird ein Hit auf jedem Tisch sein.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksvielfalt: Durch die Kombination von Sumach, Apfelessig und Olivenöl entsteht ein komplexes Geschmacksprofil, das süß, sauer und leicht herb zugleich ist. Dieser Mix sorgt dafür, dass jeder Bissen ein kleines Geschmackserlebnis bietet.
  • Texturkontrast: Die festkochenden Kartoffeln bleiben beim Kochen schön fest, während die Kirschtomaten saftig und die Zwiebel leicht knusprig bleiben. Dieser Kontrast macht den Salat spannend und verhindert, dass er matschig wird.
  • Einfache Zubereitung: Alle Schritte lassen sich mit wenigen Küchenutensilien erledigen, sodass du nicht stundenlang am Herd stehen musst. Das spart Zeit, ohne dass du an Qualität einbüßen musst.
  • Schnelle Zubereitungszeit: In weniger als einer Stunde hast du ein Gericht, das sowohl als Hauptgericht an einem leichten Sommertag als auch als Beilage zu Grillfleisch passt. Perfekt für spontane Dinnerpartys.
  • Vielseitigkeit: Durch die neutralen Grundzutaten lässt sich das Rezept leicht an verschiedene Geschmäcker anpassen – sei es durch mehr Kräuter, ein bisschen Honig oder sogar einen Schuss Joghurt.
  • Nährstoffreich: Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate und Vitamin C, während Olivenöl gesunde ungesättigte Fettsäuren beisteuert. Der Salat ist also nicht nur lecker, sondern auch ausgewogen.
  • Crowd‑Pleaser: Das leuchtende Rot der Tomaten und das tiefgrüne Grün der Petersilie machen das Gericht optisch ansprechend, was bei Gästen sofort gut ankommt. Wer kann schon einem farbenfrohen Salat widerstehen?
  • Lang anhaltender Geschmack: Durch das kurze Ruhen nach dem Anrichten verbinden sich die Aromen noch besser, sodass der Salat am nächsten Tag sogar noch besser schmeckt.
💡 Pro Tip: Lass den Salat nach dem Anrichten mindestens 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen – das lässt das Sumach seine frische Säure voll entfalten.

🥗 Zutaten‑Aufschlüsselung

Die Basis – Kartoffeln und Öl

1 kg festkochende Kartoffeln bilden das Herzstück dieses Salats. Festkochende Sorten wie „Charlotte“ oder „Nicola“ behalten beim Kochen ihre Form und geben dem Salat eine angenehme Bissfestigkeit. Wenn du zu mehlig kochende Kartoffeln wählst, wird der Salat schnell zu einem Brei, was die Textur ruiniert. Das Olivenöl (3 EL) sorgt nicht nur für einen samtigen Glanz, sondern transportiert die Aromen des Sumachs und des Essigs gleichmäßig über die Kartoffelstücke. Achte darauf, ein extra natives Olivenöl zu verwenden – das gibt eine fruchtige Note, die das Gericht auf ein höheres Level hebt.

Aromen & Gewürze – Zwiebel, Sumach, Essig

Eine große Zwiebel liefert die nötige Schärfe, die durch das süßliche Aroma des Apfelessigs (2 EL) gemildert wird. Schneide die Zwiebel in feine Würfel und spüle sie kurz mit kaltem Wasser ab, um die Schärfe zu reduzieren – das ist ein kleiner Trick, den ich immer verwende, wenn ich nicht zu viel Biss haben möchte. Sumach (1 TL) ist das Geheimnis dieses Rezepts; es verleiht eine zitronige, leicht herbe Note, die an die frische Luft eines Mittelmeermarktes erinnert. Wenn du Sumach nicht findest, kannst du einen Spritzer Zitronensaft als Notlösung verwenden, aber das Ergebnis wird nicht ganz identisch sein.

Die geheimen Helfer – Petersilie & Kirschtomaten

Ein halber Bund frische Petersilie (grob gehackt) bringt nicht nur Farbe, sondern auch ein herb‑frisches Aroma, das das ganze Gericht aufhellt. Achte darauf, die Petersilie erst kurz vor dem Servieren unterzuheben, damit sie nicht welkt. Die 100 g Kirschtomaten, halbiert, setzen süße Farbtupfer und sorgen für einen saftigen Biss, der das herzhafte Profil ausbalanciert. Wenn du außerhalb der Saison bist, kannst du reife Cherrytomaten aus dem Glas verwenden – sie haben zwar etwas mehr Säure, passen aber trotzdem gut.

Würze zum Abrunden – Salz & Pfeffer

Ein Teelöffel Salz (1 TL) hebt alle Aromen hervor, während ein halber Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer (½ TL) für eine dezente Schärfe sorgt. Salz ist besonders wichtig, weil es die Zellwände der Kartoffeln leicht aufbricht und das Öl besser einziehen lässt. Pfeffer sollte immer frisch gemahlen werden, damit das ätherische Öl seine volle Wirkung entfalten kann. Und das ist erst der Anfang – ein kleiner Schuss Wasser kann helfen, die Vinaigrette zu emulgieren, falls sie zu dünn erscheint.

🤔 Did You Know? Sumach stammt aus den Beeren des Sumachstrauchs, die nach dem Trocknen zu einem rubinroten Pulver gemahlen werden – ein traditionelles Gewürz aus dem Nahen Osten.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie selbst erleben wirst – und glaub mir, das Ergebnis wird dich überraschen.

Kartoffelsalat mit Sumach: Ein Rezept für Genuss!

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Die Kartoffeln gründlich waschen, dann in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm Größe schneiden. In einem großen Topf kaltes Wasser mit einem Teelöffel Salz zum Kochen bringen, die Kartoffelwürfel hineingeben und bei mittlerer Hitze etwa 12‑15 Minuten köcheln lassen, bis sie gerade weich sind – ein Zahnstocher sollte leicht hineinstechen, aber nicht zerfallen. Sobald sie fertig sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln in einer Schüssel kurz ausdampfen lassen, damit die Oberfläche leicht trocken wird. Jetzt kommt der erste Trick: Während die Kartoffeln noch warm sind, ein Esslöffel Olivenöl darüber träufeln und sanft schwenken, damit jede Seite leicht glänzt.

  2. Während die Kartoffeln kochen, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Um die Schärfe zu mildern, die Zwiebelwürfel in ein Sieb geben und unter fließendem kalten Wasser abspülen – das reduziert die Bitterkeit, ohne das Aroma zu verlieren. Anschließend die Zwiebel gut trocken tupfen. In einer kleinen Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze leicht glasig dünsten, bis sie eine leichte Transparenz erreichen. Hier ist das Geheimnis: Die Zwiebel nicht zu braun werden lassen, sonst wird sie bitter – ein kurzer Blick genügt.

  3. 💡 Pro Tip: Wenn du die Zwiebel etwas länger anbrätst, bekommst du eine süßere Note, die hervorragend mit dem Sumach harmoniert.
  4. In einer kleinen Schüssel den Apfelessig, das restliche Olivenöl (2 EL) und das Sumach (1 TL) verrühren, bis eine homogene Vinaigrette entsteht. Die Mischung sollte leicht schimmern und einen angenehmen, zitronigen Duft verströmen – das ist das Zeichen, dass das Sumach seine Aromen freigesetzt hat. Jetzt das Salz (1 TL) und den Pfeffer (½ TL) hinzufügen und nochmals gut umrühren. Wenn du das Gefühl hast, dass die Vinaigrette zu dünn ist, kannst du einen Teelöffel Honig einrühren, um sie leicht zu süßen und die Säure auszubalancieren.

  5. Die gekochten Kartoffeln vorsichtig in eine große Salatschüssel geben und die noch warme Vinaigrette darüber gießen. Mit einem großen Löffel vorsichtig umrühren, sodass jede Kartoffelstück von der Sauce ummantelt wird, ohne zu zerdrücken. Hier kommt das nächste Geheimnis: Lasse die Kartoffeln etwa 5 Minuten ziehen, damit sie die Aromen aufnehmen. Währenddessen die gehackte Petersilie vorbereiten – das Rascheln der frischen Blätter ist ein kleiner Vorgeschmack auf das fertige Gericht.

  6. ⚠️ Common Mistake: Wenn du die Kartoffeln zu lange rührst, zerfallen sie und der Salat wird matschig.
  7. Die gedünsteten Zwiebelwürfel, die halbierten Kirschtomaten und die frische Petersilie vorsichtig unterheben. Achte darauf, dass die Tomaten nicht zu stark zerdrückt werden – sie sollen ihre Saftigkeit behalten. Der Salat sollte jetzt ein harmonisches Farbspiel aus Gelb, Grün und Rot zeigen, das sofort Appetit macht. Jetzt noch einmal abschmecken und bei Bedarf mit einem Spritzer Zitronensaft oder einem zusätzlichen Hauch Salz nachjustieren.

  8. Den fertigen Salat abdecken und bei Zimmertemperatur etwa 20‑30 Minuten ruhen lassen. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen, und das Sumach entfaltet seine volle Frische. Wenn du etwas mehr Zeit hast, kannst du den Salat sogar bis zu einer Stunde im Kühlschrank ziehen lassen – das Ergebnis wird noch intensiver.

  9. Vor dem Servieren den Salat noch einmal leicht durchmischen, um sicherzustellen, dass die Vinaigrette gleichmäßig verteilt ist. Jetzt kannst du den Salat auf einer rustikalen Holzplatte anrichten oder in einer schönen Schüssel servieren. Ein kleiner Spritzer Olivenöl über den fertigen Salat gibt den letzten Glanz und lässt das Aroma noch lebendiger wirken.

  10. Und das Beste: Dieser Salat schmeckt sowohl warm als auch kalt! Wenn du ihn sofort servierst, spürst du die Wärme der noch leicht warmen Kartoffeln. Wenn du ihn jedoch kalt servierst, wird die Textur knackiger und die Aromen noch intensiver. Probiere beide Varianten und entscheide, welche dir besser gefällt – das ist das Geheimnis, das ich erst kürzlich entdeckt habe.

💡 Pro Tip: Für extra Crunch kannst du die Kartoffelwürfel vor dem Kochen kurz in einer Pfanne anbraten – das gibt eine leichte Kruste, die wunderbar zu den weichen Tomaten passt.

Und dort hast du es! Aber bevor du dich an den ersten Bissen stürzt, lass mich dir ein paar zusätzliche Tipps geben, die das Gericht von gut zu unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du den Salat endgültig servierst, nimm einen kleinen Löffel und probiere ihn. Achte dabei besonders auf die Balance zwischen Säure und Süße. Wenn die Säure zu stark ist, füge einen Hauch Honig oder einen zusätzlichen Löffel Olivenöl hinzu. Dieser kleine Test verhindert, dass das Gericht zu einseitig schmeckt, und gibt dir die Möglichkeit, noch einmal nachzuwürzen.

Warum Ruhezeit mehr zählt, als du denkst

Viele denken, ein Salat sollte sofort serviert werden, aber das ist ein Irrglaube. Durch das Ruhen können die Aromen des Sumachs und des Essigs tief in die Kartoffeln eindringen. Ich habe das selbst erlebt, als ich den Salat einmal sofort servierte – er war gut, aber nach 30 Minuten im Kühlschrank war er ein völlig neues Geschmackserlebnis. Also plane die Ruhezeit ein, wenn du Gäste erwartest.

Das Würz‑Geheimnis der Profis

Profiköche schwören darauf, ihre Gewürze kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, damit sie ihre Frische behalten. Das gilt besonders für Sumach, das seine zitronige Note verliert, wenn es zu lange Hitze ausgesetzt ist. Streue also das letzte Viertel des Sumachs erst kurz vor dem Anrichten über den Salat – das sorgt für einen frischen, lebendigen Kick.

💡 Pro Tip: Wenn du den Salat für ein Buffet vorbereitest, halte die Vinaigrette separat und mische sie erst kurz vor dem Servieren unter.

Die Kunst des perfekten Schneidens

Die Größe der Kartoffelwürfel beeinflusst das Mundgefühl enorm. Zu große Stücke können trocken wirken, zu kleine werden matschig. Mein Geheimnis: Würfel von etwa 2 cm bieten die ideale Balance – sie sind groß genug, um den Biss zu spüren, aber klein genug, um die Sauce gut aufzunehmen. Wenn du einen Mandoline‑Schneider hast, kannst du die Würfel sogar einheitlicher schneiden, was das Aussehen noch professioneller macht.

Warum frische Petersilie unverzichtbar ist

Viele ersetzen frische Kräuter durch getrocknete Versionen, aber das führt zu einem Verlust an Frische und Farbe. Frische Petersilie liefert nicht nur ein helles Grün, sondern auch ätherische Öle, die das Gericht aufhellen. Wenn du die Petersilie erst kurz vor dem Servieren hackst, bleibt ihr Aroma am intensivsten – ein kleiner Trick, den ich von meiner Mutter gelernt habe.

Der letzte Schliff – das Finish‑Öl

Ein kleiner Spritzer hochwertiges Olivenöl über den fertigen Salat gibt nicht nur Glanz, sondern verstärkt auch die Geschmackstiefe. Wähle ein Olivenöl mit fruchtigen Noten, das die frische Säure des Sumachs ergänzt. Dieser letzte Schritt ist wie das Sahnehäubchen auf einem Dessert – er macht den Unterschied zwischen „gut“ und „wow“ aus.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar kreative Wendungen, die du ausprobieren kannst:

Mediterrane Sonne

Ersetze die Kirschtomaten durch sonnengetrocknete Tomaten und füge schwarze Oliven sowie Feta-Würfel hinzu. Das gibt dem Salat eine tiefere, salzige Note, die perfekt zu Grillfleisch passt. Das Ergebnis ist ein echter Mittelmeer‑Genuss, der an laue Abende am Meer erinnert.

Herzhafter Herbst

Füge geröstete Kürbiswürfel und ein wenig geräuchertes Paprikapulver hinzu. Der süße Kürbis harmoniert wunderbar mit dem säuerlichen Sumach und gibt dem Salat ein warmes, erdiges Aroma – ideal für kühlere Tage. Serviere ihn mit einem Klecks Crème fraîche für extra Cremigkeit.

Frische Frühlingsnote

Ersetze die Petersilie durch frischen Dill und füge grüne Erbsen sowie ein wenig Zitronenabrieb hinzu. Diese Kombination bringt ein leichtes, frisches Aroma, das perfekt zu einem leichten Mittagessen im Freien passt. Der Salat wird dabei farblich noch lebendiger.

Orientalischer Twist

Mische Granatapfelkerne und gehackte Minze unter den Salat und ersetze das Apfelessig‑Dressing durch ein Joghurt‑Zitronen‑Dressing. Die süß‑sauren Granatapfelkerne ergänzen das Sumach hervorragend und geben jedem Bissen einen knackigen Überraschungseffekt.

Vegane Power

Statt Olivenöl kannst du ein nussiges Sesamöl verwenden und die Petersilie durch frischen Koriander ersetzen. Ergänze das Ganze mit gerösteten Kichererbsen für extra Protein. Diese Variante ist nicht nur vegan, sondern liefert auch einen zusätzlichen Crunch.

Herzhafter Auflauf

Lege den fertigen Salat in eine Auflaufform, bestreue ihn mit geriebenem Käse (z. B. Gouda) und gratiniere ihn kurz im Ofen. Die Oberfläche wird knusprig, während das Innere weiterhin saftig bleibt – ein perfektes Gericht für kalte Winterabende.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen Tipps

Kühlschranklagerung

Der Salat hält sich im luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu drei Tagen. Vor dem Servieren einfach kurz auf Zimmertemperatur bringen, damit die Aromen wieder voll zur Geltung kommen. Wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, kannst du die Vinaigrette separat lagern und erst beim Servieren hinzufügen.

Einfrieren

Obwohl Kartoffelsalat nicht typischerweise eingefroren wird, kannst du ihn für bis zu einem Monat einfrieren, wenn du die Vinaigrette weglässt. Vor dem Einfrieren die Kartoffeln und das Gemüse separat verpacken, dann beim Auftauen die Vinaigrette frisch anrühren. So bleibt die Textur erhalten und du hast immer einen schnellen Snack parat.

Aufwärmen

Um den Salat aufzuwärmen, gib ihn in eine Pfanne, füge einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu und erhitze ihn bei mittlerer Hitze, bis er durchgehend warm ist. Achte darauf, nicht zu stark zu braten, sonst wird das Sumach bitter. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft am Ende sorgt dafür, dass die Frische erhalten bleibt.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst fast jede Kartoffelsorte verwenden, aber festkochende Sorten wie „Charlotte“ oder „Nicola“ geben die beste Textur. Mehlig kochende Kartoffeln zerfallen leicht und machen den Salat matschig. Wenn du nur mehlig kochende hast, koche sie etwas kürzer und sei beim Rühren besonders vorsichtig. So bleibt die Struktur erhalten und der Salat bleibt schön locker.

Der Salat bleibt im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter etwa drei Tage frisch. Nach dieser Zeit kann die Textur der Kartoffeln etwas weicher werden, aber das Aroma bleibt erhalten. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, trenne die Vinaigrette vom Salat und mische sie erst kurz vor dem Servieren wieder unter. So bleibt das Gericht länger knackig und geschmacklich intensiv.

Sumach ist das Herzstück dieses Rezepts, weil es die zitronige Frische liefert, die den Salat besonders macht. Wenn du kein Sumach findest, kannst du stattdessen einen Spritzer Zitronensaft verwenden, aber der Geschmack wird nicht exakt gleich sein. Ein anderer Ersatz ist getrockneter Zitronenpfeffer, der ebenfalls eine leichte Säure beisteuert. Trotzdem empfehle ich, das Sumach zu probieren – es lohnt sich!

Absolut! Das Grundrezept ist bereits vegan, da es nur Kartoffeln, Olivenöl, Essig und Gewürze enthält. Achte lediglich darauf, dass du keinen Honig als Süßungsmittel einsetzt, falls du das Rezept anpassen möchtest. Stattdessen kannst du einen kleinen Schuss Ahornsirup oder Agavendicksaft verwenden, um die Säure etwas auszugleichen. So bleibt das Gericht komplett pflanzlich und trotzdem geschmacklich voll.

Ein einfacher Trick ist, die fein gewürfelten Zwiebeln nach dem Schneiden kurz in kaltem Wasser zu spülen und dann gut abzutrocknen. Das mildert die Schärfe, ohne das Aroma zu verlieren. Alternativ kannst du die Zwiebeln für ein paar Minuten in etwas Essig einlegen, dann abtropfen lassen. Beide Methoden sorgen dafür, dass die Zwiebel nicht zu dominant wirkt.

Ja, der Salat schmeckt sowohl warm als auch kalt hervorragend. Wenn du ihn warm servieren möchtest, halte ihn einfach nach dem Anrichten für etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur. Die warmen Kartoffeln nehmen die Vinaigrette besonders gut auf und geben ein intensiveres Aroma ab. Für einen wirklich warmen Genuss kannst du die Kartoffeln vor dem Mischen kurz in einer Pfanne anbraten.

Das Rezept verlangt 1 TL Salz, aber das ist nur ein Ausgangspunkt. Da die Kartoffeln bereits beim Kochen gesalzen werden, kannst du die Menge beim Abschmecken reduzieren. Ich empfehle, nach dem Mischen des Salats zu probieren und dann nach Bedarf nachzusalzen. So vermeidest du ein zu salziges Ergebnis und lässt die anderen Gewürze besser zur Geltung kommen.

Ja, der Salat ist kinderfreundlich, besonders wenn du die Schärfe der Zwiebel milderst und das Sumach leicht dosierst. Du kannst die Menge des Sumachs auf ein Viertel reduzieren, damit es nicht zu dominant wird. Die süßen Kirschtomaten und die weiche Textur der Kartoffeln sind bei Kindern sehr beliebt. Serviere den Salat in kleinen Portionen und lass die Kleinen selbst probieren – das steigert das Interesse am Essen.
Kartoffelsalat mit Sumach: Ein Rezept für Genuss!

Kartoffelsalat mit Sumach: Ein Rezept für Genuss!

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Kartoffeln waschen, in gleichmäßige Würfel schneiden, in gesalzenem Wasser 12‑15 Minuten kochen, abgießen und kurz ausdampfen lassen.
  2. Zwiebel fein würfeln, kurz unter kaltem Wasser abspülen, trocken tupfen und in 1 EL Olivenöl glasig dünsten.
  3. Apfelessig, restliches Olivenöl und Sumach zu einer Vinaigrette verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Gekochte Kartoffeln in eine Schüssel geben, Vinaigrette darüber gießen und 5 Minuten ziehen lassen.
  5. Zwiebelwürfel, halbierte Kirschtomaten und gehackte Petersilie vorsichtig unterheben, abschmecken und ggf. nachwürzen.
  6. Salat abdecken und 20‑30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit die Aromen sich verbinden.
  7. Vor dem Servieren noch einmal leicht durchmischen, ggf. mit einem Spritzer Olivenöl abschließen.
  8. Warm oder kalt genießen – bei Bedarf kurz in der Pfanne erwärmen oder direkt aus dem Kühlschrank servieren.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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