Toskanische Hühnerpfanne

30 min prep 3 min cook 3 servings
Toskanische Hühnerpfanne
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Es war ein lauer Sommerabend im kleinen Dorf meiner Kindheit, als ich das erste Mal den Duft einer echten toskanischen Küche in die Nase bekam. Die Sonne war gerade dabei, hinter den Olivenhainen zu verschwinden, und meine Großmutter stand am Herd, rührte in einer großen Pfanne und flüsterte dabei alte Familienweisheiten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Der Moment, in dem sie den Deckel anhob, ließ eine Wolke aus würzigen Kräutern, süßen Tomaten und dem unverkennbaren Aroma von gebratenem Hähnchen durch die Küche strömen – ein Duft, der sofort Erinnerungen an warme Abende am Kamin weckte. Ich erinnere mich, wie ich staunend zusah, wie das Goldbraune des Fleisches fast zu leuchten schien, während das Gemüse in leuchtenden Farben neben ihm tanzte. Dieser Augenblick hat mich bis heute begleitet und ist der Grund, warum ich dieses Gericht heute mit euch teilen möchte.

Toskanische Hühnerpfanne ist mehr als nur ein Rezept; es ist ein kleines Stück italienischer Lebensfreude, das du direkt in deine heimische Küche holen kannst. Stell dir vor, du sitzt mit deiner Familie um den Tisch, das Licht ist warm und gemütlich, und vor euch dampft eine Pfanne, die die Farben der Toskana in sich trägt – rotes Tomatenrot, sattes Grün von Basilikum und das goldene Braun des Hähnchens. Jeder Bissen ist eine Reise durch sonnenverwöhnte Felder, wo Olivenbäume rauschen und das Lächeln der Menschen genauso herzlich ist wie das Aroma des Essens. Und das Beste: Du brauchst keine komplizierten Techniken oder exotischen Zutaten, nur ein wenig Zeit, gute Qualität und das Herz am rechten Fleck.

Doch bevor du loslegst, gibt es ein kleines Geheimnis, das ich erst vor kurzem entdeckt habe und das den Unterschied zwischen „gut“ und „unvergesslich“ ausmacht. Es hat etwas mit der Art und Weise zu tun, wie du das Hähnchen anbrätst, und ich verspreche dir, dass du beim nächsten Schritt ein Aha‑Erlebnis haben wirst. Aber das verrate ich dir erst, wenn wir gemeinsam die ersten Schritte durchgehen – denn ich will nicht zu viel vorwegnehmen und deine Vorfreude verderben. Also schnapp dir deine Schürze, heize den Herd vor und lass uns gemeinsam in die toskanische Sonne eintauchen.

Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du diese aromatische Pfanne zauberst – und vertrau mir, deine Familie wird um Nachschlag bitten, bevor du überhaupt die letzte Gabel abgestellt hast. Jetzt geht's los, und du wirst sehen, dass das Geheimnis zum perfekten Geschmack viel einfacher ist, als du denkst.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmacksintensität: Durch das Anbraten des Hähnchens bis zur goldbraunen Kruste entsteht ein tiefes, karamellisiertes Aroma, das die frischen Kräuter und Tomaten perfekt ergänzt. Jeder Bissen liefert eine Explosion aus süß, herb und leicht rauchig.
  • Texturvielfalt: Das zarte, saftige Hähnchen trifft auf knackiges Gemüse, das gerade eben weich genug ist, um die Sauce zu umarmen, aber noch genug Biss hat, um das Essen spannend zu halten. So bleibt das Gericht interessant von Anfang bis Ende.
  • Einfache Zubereitung: Mit nur einem Topf und wenigen Schritten ist das Gericht ideal für stressige Alltagsabende, aber trotzdem elegant genug für ein Dinner mit Gästen. Du sparst Geschirr und hast mehr Zeit, dich auf das Essen zu freuen.
  • Zeitmanagement: In etwa 45 Minuten von Anfang bis Ende hast du ein vollwertiges Hauptgericht, das sowohl für Berufstätige als auch für Familien mit Kindern gut planbar ist. Du kannst sogar die Sauce im Voraus köcheln lassen, um noch mehr Zeit zu sparen.
  • Vielseitigkeit: Das Grundrezept lässt sich leicht anpassen – ob du mehr Gemüse, andere Kräuter oder sogar einen Hauch von Chili hinzufügen möchtest, die Basis bleibt köstlich und stabil. So wird jede Mahlzeit zu einer neuen Entdeckungsreise.
  • Nährwertbalance: Hochwertiges Protein vom Hähnchen, gesunde Fette aus Olivenöl und eine bunte Mischung aus Gemüse liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, ohne zu beschweren. Es ist ein ausgewogenes Gericht, das Energie spendet und gleichzeitig leicht bleibt.
  • Qualität der Zutaten: Durch die Verwendung von frischen, regionalen Produkten – wie sonnenverwöhnten Tomaten und aromatischem Olivenöl – erreichst du ein authentisches Geschmackserlebnis, das dich direkt nach Italien transportiert.
  • Publikumsmagnet: Wer kennt nicht das Bild einer rustikalen Pfanne, die auf dem Tisch steht und alle Blicke auf sich zieht? Dieses Gericht ist ein echter Hingucker und sorgt für Gesprächsstoff, während es gleichzeitig den Gaumen verwöhnt.
💡 Pro Tip: Wenn du das Hähnchen vor dem Anbraten leicht mit Salz und Paprikapulver würzt, entsteht eine noch intensivere Kruste, die das Aroma des gesamten Gerichts verstärkt.

🥗 Zutatenaufgliederung

Das Fundament

Die Basis dieses Gerichts bildet das Hähnchen, idealerweise Hähnchenbrustfilets, die du in gleich große Stücke schneidest, damit sie gleichmäßig garen. Ich bevorzuge Hähnchenbrust, weil sie zart und schnell zu kochen ist, aber du kannst auch Hähnchenschenkel verwenden, wenn du mehr Saftigkeit möchtest. Wichtig ist, dass das Fleisch frisch und von guter Qualität ist – am besten aus artgerechter Haltung, denn das spiegelt sich sofort im Geschmack wider. Wenn du das Fleisch leicht mit etwas Olivenöl und einer Prise Salz einreibst, bleibt es saftig und nimmt die Gewürze besser auf. Und das Olivenöl selbst ist nicht nur ein Fettträger, sondern verleiht dem Ganzen eine mediterrane Note, die unverwechselbar ist.

Aromen & Gewürze

Zwiebeln und Knoblauch bilden das aromatische Herzstück, das beim Anbraten ein süßliches Aroma freisetzt und die Basis für die Sauce bildet. Ich schneide die Zwiebel fein, damit sie schnell weich wird und sich gut mit den anderen Zutaten verbindet. Der Knoblauch, frisch gepresst, sorgt für die charakteristische Schärfe, die sich beim Kochen mildert und eine angenehme Tiefe erzeugt. Paprika – rot und gelb – bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine leichte Süße und einen Hauch von Frische, die das Gericht lebendig machen. Und die Zucchini, in Scheiben geschnitten, fügt eine zarte Textur hinzu, die die Sauce aufsaugt, ohne matschig zu werden.

Die geheimen Waffen

Ein Schuss trockener Weißwein ist das, was das Gericht von „gut“ zu „restaurantwürdig“ hebt. Der Alkohol verdampft, lässt aber die fruchtigen Noten zurück, die die Tomaten noch lebendiger machen. Die stückigen Tomaten aus der Dose liefern eine samtige Sauce, die sich perfekt mit dem Fleisch verbindet. Hühnerbrühe rundet die Flüssigkeit ab, gibt zusätzliche Tiefe und sorgt dafür, dass das Hähnchen nicht austrocknet. Und dann kommen die getrockneten Kräuter – Oregano und Rosmarin – ins Spiel, die das mediterrane Profil komplettieren. Sie sind robust genug, um das lange Köcheln zu überstehen, ohne ihre Aromen zu verlieren.

🤔 Did You Know? Olivenöl enthält Antioxidantien, die nicht nur gesund sind, sondern auch beim Braten helfen, ein gleichmäßigeres Bräunungsbild zu erzeugen.

Der krönende Abschluss

Frisches Basilikum, grob gehackt, wird am Ende untergehoben, damit sein süßes, leicht pfeffriges Aroma das gesamte Gericht erfrischt. Ein Hauch von Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer rundet die Würze ab – und hier kommt das Geheimnis: ein wenig grobes Meersalz verleiht eine leichte Knusprigkeit, wenn es kurz vor dem Servieren darüber gestreut wird. Optional kannst du noch geriebenen Parmesankäse darüber geben, der beim Schmelzen eine cremige Schicht bildet und das Aroma noch intensiver macht. Diese letzten Handgriffe sind das, was das Gericht von einer einfachen Pfanne zu einem Festmahl macht.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie in deiner Pfanne entfesselst.

🍳 Schritt‑für‑Schritt Anleitung

  1. Erhitze 2 EL Olivenöl in einer großen, schweren Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Sobald das Öl schimmert, lege die Hähnchenstücke hinein und brate sie 3‑4 Minuten pro Seite an, bis sie eine tiefgoldene Kruste entwickeln. Du hörst ein leichtes Zischen, das signalisiert, dass die Maillard‑Reaktion einsetzt – das ist das Geheimnis für intensiven Geschmack. Während das Hähnchen brät, kannst du beobachten, wie sich die Oberfläche leicht vergrößert und ein herrlicher Duft nach gebratenem Fleisch entsteht. Pro Tipp: Bewege das Hähnchen nicht zu häufig; lass es ruhen, damit die Kruste nicht verloren geht.

  2. Entferne das Hähnchen mit einem Schaumlöffel und stelle es beiseite. In derselben Pfanne gibst du die fein gehackte Zwiebel und den gepressten Knoblauch hinzu. Reduziere die Hitze leicht und brate beides etwa 2‑3 Minuten, bis die Zwiebel glasig wird und der Knoblauch sein Aroma freigibt, aber nicht bräunt – das würde bitter werden. Rieche das süße Aroma, das dich sofort an italienische Märkte erinnert. Pro Tip: Wenn du einen Spritzer Wasser hinzufügst, verhindert das Anbrennen und lässt die Zwiebel noch weicher werden.

  3. Jetzt kommen die Paprikastreifen und Zucchinischeiben in die Pfanne. Rühre alles gut um, sodass das Gemüse das restliche Öl und die Aromen aufnimmt. Lasse das Gemüse etwa 4‑5 Minuten sautieren, bis es leicht weich, aber noch bissfest ist. Du hörst ein leichtes Prasseln, wenn das Gemüse auf das heiße Öl trifft – das ist das Zeichen, dass es seine natürliche Süße entfaltet. Common Mistake: Zu langes Kochen macht das Gemüse matschig und verliert die frische Textur.

  4. Gieße nun den Weißwein in die Pfanne und lasse ihn für etwa 2 Minuten köcheln, bis er fast vollständig reduziert ist. Der Alkohol verdampft, während die fruchtigen Noten des Weins die Pfanne durchdringen. Du wirst sehen, wie die Flüssigkeit leicht schäumt und ein feines Aroma freisetzt – das ist das Geheimnis, das ich dir versprochen habe. Pro Tip: Wenn du keinen Weißwein hast, ersetze ihn durch gleiche Menge Gemüsebrühe plus einen Spritzer Zitronensaft für die gleiche Frische.

  5. Füge die stückigen Tomaten und die Hühnerbrühe hinzu, rühre alles gründlich um und bringe die Mischung zum leichten Köcheln. Jetzt kommen Oregano, Rosmarin, Salz und Pfeffer ins Spiel. Reduziere die Hitze und lasse die Sauce für etwa 10‑12 Minuten sanft köcheln, bis sie leicht eingedickt ist und das Gemüse die Aromen vollständig aufgenommen hat. Du kannst die Sauce probieren – sie sollte ausgewogen, leicht säuerlich und tief aromatisch sein. Pro Tip: Wenn die Sauce zu dünn ist, lasse sie etwas länger köcheln; wenn sie zu dick wird, füge einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu.

  6. Lege das angebratene Hähnchen zurück in die Pfanne, sodass es vollständig von der Sauce umgeben ist. Lasse alles zusammen für weitere 5‑7 Minuten köcheln, damit das Fleisch die Aromen aufnehmen kann. Du wirst sehen, wie das Hähnchen wieder warm wird und die Sauce leicht um das Fleisch schimmert. Ein kleiner Trick: Decke die Pfanne für die letzten 3 Minuten leicht ab, damit das Hähnchen besonders saftig bleibt.

  7. Kurz bevor das Gericht fertig ist, rühre das grob gehackte frische Basilikum unter. Das Basilikum gibt einen letzten frischen Kick und verleiht dem Ganzen eine leuchtend grüne Note. Du kannst jetzt auch den geriebenen Parmesan darüber streuen, wenn du eine cremige, leicht nussige Schicht möchtest. Das Ergebnis ist eine Pfanne, die nicht nur fantastisch aussieht, sondern auch mit allen Sinnen begeistert.

  8. Serviere die toskanische Hühnerpfanne direkt aus der Pfanne, am besten auf rustikalen Teller, die die warme Farbe der Sauce betonen. Ein Spritzer Zitronensaft kurz vor dem Servieren hebt die Aromen noch einmal hervor und sorgt für ein leichtes, erfrischendes Finish. Begleite das Gericht mit einem knusprigen Baguette oder einem leichten Salat, um die Sauce aufzutupfen. Und das Wichtigste: Setz dich, genieße den Moment und lass dich von den Aromen in die sonnenverwöhnte Toskana entführen.

💡 Pro Tip: Wenn du die Pfanne nach dem Kochen kurz auf niedriger Stufe lässt, können sich die Aromen noch besser verbinden – das Ergebnis ist noch intensiver.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Gericht servierst, nimm dir einen Moment, um die Sauce zu probieren. Ein kleiner Löffel reicht, um zu prüfen, ob Salz, Pfeffer und die Kräuter im Gleichgewicht sind. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas fehlt, füge ein wenig mehr frisches Basilikum oder einen Spritzer Zitronensaft hinzu – das hebt die Aromen sofort. Ich habe das einmal verpasst und das Gericht war etwas zu fad, bis ich den letzten Schliff hinzugefügt habe. Jetzt ist das mein Standard‑Check, bevor ich das Essen auf den Tisch bringe.

Warum Ruhezeit wichtiger ist, als du denkst

Nachdem du die Pfanne vom Herd genommen hast, lass das Gericht etwa 5‑10 Minuten ruhen. Während dieser Zeit setzen sich die Aromen vollständig und das Hähnchen bleibt saftig. Es klingt simpel, aber ich habe oft erlebt, dass Gerichte, die sofort serviert werden, nicht die volle Geschmacksintensität erreichen. Diese kurze Pause ist das, was aus einem guten Essen ein großartiges Erlebnis macht.

Das Würz‑Geheimnis der Profis

Viele Profiköche schwören auf das „Layering“ – das schichtweise Hinzufügen von Gewürzen während des Kochens. In diesem Rezept bedeutet das, dass du Salz nicht nur am Ende, sondern auch beim Anbraten des Hähnchens und beim Kochen der Sauce einsetzt. So kann jede Zutat ihr volles Aroma entfalten. Ich habe das erst kürzlich ausprobiert und war überrascht, wie viel tiefer der Geschmack wurde.

Die Kunst des perfekten Anbratens

Der Schlüssel zu einer goldbraunen Kruste liegt in der richtigen Pfannentemperatur. Wenn das Öl zu kalt ist, saugt das Hähnchen zu viel Fett auf und wird nicht knusprig; ist es zu heiß, verbrennt die Oberfläche, bevor das Innere gar ist. Ein kleiner Test: Wirf ein paar Tropfen Wasser in die Pfanne – wenn sie sofort zischen, ist die Temperatur perfekt. Dieser Trick hat mir schon unzählige Male gerettet, besonders an hektischen Abenden.

Der richtige Servier‑Trick

Statt das Gericht sofort zu servieren, kannst du die Pfanne kurz unter den Grill legen, um die Oberseite leicht zu bräunen. Das erzeugt eine leichte Kruste, die das Auge anspricht und einen zusätzlichen Crunch liefert. Ich habe das bei einem Dinner für Freunde ausprobiert und sie waren begeistert von dem überraschenden Finish. Probier es aus, wenn du das nächste Mal Gäste hast – es ist ein echter Hingucker.

💡 Pro Tip: Ein Spritzer hochwertigen Balsamico-Essig kurz vor dem Servieren verleiht dem Gericht eine subtile Süße und Tiefe, die die Tomaten noch lebendiger macht.

🌈 Köstliche Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingsseiten an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Hier sind ein paar kreative Twists, die du ausprobieren kannst:

Mediterrane Meeresfrüchte‑Fusion

Ersetze das Hähnchen durch eine Mischung aus Garnelen und Muscheln, füge ein paar schwarze Oliven und Kapern hinzu. Die Meeresfrüchte nehmen die Kräuter und die Tomatensauce auf und bringen eine salzige Frische, die perfekt zu den mediterranen Aromen passt. Das Ergebnis ist ein leichtes, aber dennoch reichhaltiges Gericht, das an die Küste der Toskana erinnert.

Herbstliche Pilz‑Version

Füge 200 g gemischte Waldpilze (wie Steinpilze, Champignons und Pfifferlinge) hinzu, sobald du das Gemüse anbrätst. Die Pilze geben eine erdige Tiefe und ein leichtes Umami, das das Gericht besonders in kühleren Monaten wunderbar macht. Ergänze mit einem Schuss Trüffelöl am Ende für ein luxuriöses Finish.

Spicy Chili‑Kick

Für alle, die es gerne scharf mögen, gib eine gehackte rote Chilischote oder einen Teelöffel Paprikapulver beim Anbraten der Zwiebeln dazu. Das verleiht dem Ganzen eine angenehme Wärme, die sich gut mit dem süßen Geschmack der Tomaten verbindet. Serviere mit einem Klecks Joghurt, um die Schärfe auszugleichen.

Käse‑Liebhaber‑Version

Statt Parmesan kannst du Mozzarella in Würfeln oder halbierten Kirschtomaten hinzufügen, die beim Köcheln schmelzen und eine cremige Textur erzeugen. Das gibt dem Gericht einen besonders reichhaltigen, käsigen Charakter, der besonders bei Kindern gut ankommt. Ein Hauch von Pecorino am Ende rundet das Ganze ab.

Vegane Variante

Ersetze das Hähnchen durch feste Tofuwürfel oder Seitan, mariniere sie vorher in Olivenöl, Knoblauch und Kräutern, und folge dem restlichen Rezept wie gewohnt. Verwende Gemüsebrühe statt Hühnerbrühe und streue am Ende Nährhefe für einen käsigen Geschmack. So bleibt das Gericht genauso aromatisch, aber völlig pflanzlich.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Lass die Pfanne vollständig abkühlen, bevor du sie in einen luftdichten Behälter füllst. Im Kühlschrank hält sich das Gericht bis zu 3 Tage, ohne an Geschmack zu verlieren. Vor dem Aufwärmen kannst du einen Esslöffel Wasser oder Brühe hinzufügen, um die Sauce wieder geschmeidig zu machen. So bleibt das Hähnchen saftig und das Gemüse knackig.

Einfrieren

Für längere Aufbewahrung kannst du die Pfanne portionsweise in Gefrierbeutel geben. Vor dem Einfrieren solltest du die Sauce etwas dicker kochen, damit sie beim Auftauen nicht zu wässrig wird. Im Gefrierschrank hält das Gericht bis zu 2 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lagern und dann wie gewohnt aufwärmen.

Aufwärmen

Erhitze die Pfanne bei mittlerer Hitze und füge einen Schuss Wasser, Brühe oder sogar ein wenig Weißwein hinzu, um die Sauce zu revitalisieren. Rühre regelmäßig, bis alles gleichmäßig warm ist – das dauert etwa 5‑7 Minuten. Wenn du die Mikrowelle nutzt, decke die Schüssel mit einem feuchten Papiertuch ab, damit das Gericht nicht austrocknet. So bleibt die Textur erhalten und du genießt das gleiche Aroma wie frisch gekocht.

❓ Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst das Rezept leicht anpassen. Schweinefilet, Lammkeule oder sogar Putenbrust funktionieren gut, solange du die Garzeit anpasst, damit das Fleisch saftig bleibt. Wichtig ist, das Fleisch vorher gut zu würzen und anzubraten, um die gleiche Geschmacksbasis zu erhalten. Bei fettreicheren Fleischsorten kannst du etwas weniger Olivenöl verwenden, um das Gleichgewicht zu halten.

Für mehr Schärfe füge während des Anbratens eine gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Paprikapulver hinzu. Wenn du es milder bevorzugst, lass die Chili weg und setze stattdessen auf süßere Paprika. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende kann die Schärfe ausbalancieren, falls sie zu stark wirkt. Experimentiere ruhig – die Basis bleibt dieselbe, nur das Feuer ändert sich.

Ja, das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, solange du darauf achtest, dass die Brühe und eventuelle Gewürzmischungen kein Weizenmehl enthalten. Wenn du Balsamico-Essig oder andere Zusätze nutzt, prüfe die Etiketten. Serviere das Gericht mit glutenfreiem Brot oder Reis, um das Menü komplett glutenfrei zu halten.

Absolut! Frische, reife Tomaten geben dem Gericht eine leichtere, frischere Note. Du solltest sie vorher kurz blanchieren, häuten und grob würfeln. Da frische Tomaten mehr Flüssigkeit abgeben, kann die Kochzeit etwas länger sein, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Das Ergebnis ist ein etwas hellerer, aber genauso aromatischer Geschmack.

Im Kühlschrank hält sich die Pfanne, gut verschlossen in einem Behälter, bis zu drei Tage. Vor dem Verzehr solltest du es gründlich aufwärmen und eventuell einen Schuss Flüssigkeit hinzufügen, um die Sauce wieder geschmeidig zu machen. Wenn du das Gericht länger aufbewahren möchtest, empfiehlt sich das Einfrieren, siehe den Abschnitt „Aufbewahrung & Aufwärmen“.

Ja, ersetze das Hähnchen durch feste Tofuwürfel, Seitan oder eine Mischung aus Kichererbsen und gerösteten Kichererbsen für extra Crunch. Mariniere die vegane Alternative vorher in Olivenöl, Knoblauch und Kräutern, damit sie das gleiche Aroma bekommt. Die restlichen Schritte bleiben unverändert, und du erhältst ein vollwertiges, pflanzliches Gericht.

Ein leichter, trockener Weißwein wie ein Vermentino oder ein italienischer Pinot Grigio ergänzt die frischen Kräuter und die Tomaten hervorragend. Wenn du Rotwein bevorzugst, wähle einen Chianti Classico, der genug Säure hat, um die Tomatensauce zu balancieren, aber nicht zu schwer ist. Beide Optionen heben die mediterranen Aromen und runden das Essen ab.

Ja, du kannst das Anbraten von Hähnchen und Gemüse in einer Pfanne durchführen und dann alles in den Slow Cooker geben. Auf niedriger Stufe etwa 4‑5 Stunden oder auf hoher Stufe 2‑3 Stunden garen, bis das Fleisch zart ist und die Sauce eingedickt ist. Beachte, dass die Textur des Gemüses etwas weicher wird, aber das Aroma bleibt intensiv.

Rezeptkarte

Toskanische Hühnerpfanne

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne, brate die Hähnchenstücke goldbraun an und lege sie beiseite.
  2. Sautiere Zwiebel und Knoblauch bis sie duften, dann füge Paprika und Zucchini hinzu und brate sie kurz mit.
  3. Deglace die Pfanne mit Weißwein, lasse ihn reduzieren, dann gib Tomaten, Brühe und Gewürze dazu und köchele die Sauce.
  4. Lege das Hähnchen zurück in die Pfanne, lasse alles zusammen garen, bis das Fleisch die Aromen aufgenommen hat.
  5. Kurz vor dem Servieren das frische Basilikum und optional den Parmesan einrühren.
  6. Mit einem Spritzer Zitronensaft abschmecken, nach Belieben mit grobem Meersalz bestreuen und sofort servieren.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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